SQL Server Hochverfügbarkeitsgruppen mit Ubuntu

In diesem Beitrag wollen wir uns einmal anschauen, wie sich mithilfe von Pacemaker Cluster eine SQL Server Hochverfügbarkeitsgruppe auf Ubuntu 18.04 konfigurieren lässt. Hierfür erstellen wir ein Cluster aus 3 Knoten, wobei jeder Knoten ein eigener Ubuntu 18.04 Server ist. Zur Übersicht hier einmal die Nodes mit ihrem Computernamen und ihrer virtuellen IP: UBSQL01 – 172.17.1.69 UBSQL02 – 172.17.1.72 UBSQL03 – 172.17.1.74 Nachdem wir unsere 3 Ubuntu Maschinen erfolgreich erstellt haben, wollen wir als Erstes überprüfen, ob wir uns von UBSQL01 mit UBSQL02 und UBSQL03 via ssh verbinden können. Hierfür loggen wir uns zunächst auf UBSQL01 ein und verbinden uns …

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SQL Server Datenbankwiederherstellung: Viele Wege führen nach Rom

Die verschiedenen Wege, eine Datenwiederherstellung von SQL Servern durchzuführen, werden in diesem Beitrag mit Fokus auf einiger Möglichkeiten näher erörtert. Die einzelnen Prinzipien werden anhand von Datenbanken visualisiert, die das vollständige Wiederherstellungsmodell (Full Recovery Model) verwenden. Dieses Diagramm zeigt für ein besseres Verständnis die verschiedenen Wiederherstellungsmethoden, auf die wir in diesem Artikel näher eingehen: Das Diagramm repräsentiert drei verschiedene Sicherungstypen: Komplette Sicherung (Full database backup) Differentielle Sicherung (Differential database backup) Transaktionsprotokoll Sicherung (Transaction Log backup) Das Diagramm zeigt, zu welchem Zeitpunkt die entsprechende Sicherung erstellt wurde. Beispielsweise wurde die Komplette Sicherung F2 zum Zeitpunkt P9 erstellt. Vereinfachung einer SQL Server …

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SQL Datenbanken reparieren mit DBCC CHECKDB

In diesem kurzen Beitrag wird das Database Console Command (DBCC) CheckDB Kommando für SQL Server umfassend erklärt und dessen Funktion an einem kleinen praktischen Beispiel verdeutlicht. Zunächst stellt sich die Frage: um was handelt es sich bei diesem Kommando genau? Das DBCC CECKDB Kommando dient dazu, Dinge wie die logische Integrität von Datenbankenobjekten, Indexbeziehungen und viele andere Strukturprüfungen durchzuführen und zu evaluieren. Schlägt eine dieser Überprüfungen fehl, wird dies auf der Datenbankkonsole ausgeben. Der beste Weg, um nun einen von DBCC CHECKDB gemeldeten Fehler zu beheben, besteht darin, die letzte bekannte gute Sicherung auszuführen. Ist diese jedoch nicht vorhanden oder …

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SQL Server Lizenzierung: Hochverfügbarkeit/Disaster Recovery Vorteile

Am 1. November 2019 erweiterte Microsoft die Vorteile der Software Assurance (SA) für SQL Server, um neue Rechte für das Erstellen eines ganzheitlichen Plans für Hochverfügbarkeit (HA) und Disaster Recovery (DR) für SQL Server Workloads zu gewährleisten. In diesem Beitrag wird genauer beschrieben, welche erheblichen Einsparungen im Bezug auf die Lizenzkosten für SQL Server und lokale-, wie auch virtuelle Azure Maschinen, durch diese neuen, erweiterten SA Rechte, gemacht werden können. Die hier vorgestellten Vorteile gelten für alle SQL Server Versionen von SQL Server 2012 bis 2019. SA-Rechte für Primärserver innerhalb lokaler Rechenzentren Die meisten Anwender und Unternehmen verwenden SQL Server …

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Verbindung zur SQL Server Instanz nicht möglich – was tun?

Einer der schönen Aspekte einer SQL Server Instanz besteht darin, dass diese so konfiguriert werden kann, dass auch ein Zugriff außerhalb der Host-Umgebung auf diese möglich ist. So kann auch eine Verbindung mit einer SQL Server Instanz über das Verwaltungstool SSMS erfolgen, ohne dass der Benutzer zwingend auf der Umgebung, auf welcher die Instanz installiert ist, angemeldet sein muss. Die Instanz wird also von “außen” angesprochen. Ein gutes Beispiel hierfür wäre eine Windows Server Umgebung, bestehend aus drei Servern. Wird nun auf einem dieser Server eine SQL Server Instanz installiert, kann diese mit Hilfe von SSMS von jedem Server aus …

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Die richtige Verwendung der In-Memory Optimized TempDB in SQL Server 2019

Mit der Veröffentlichung von SQL Server 2019 führt Microsoft eine ganze Reihe neuer Features und Verbesserungen ein. Eine dieser Erneuerungen ist die In-Memory Optimized TempDB. Die In-Memory-Datenbanktechnologie wurde erstmals mit SQL Server 2014 eingeführt. Sie erlaubt es, Daten direkt in den Arbeitsspeicher (RAM) abzulegen statt diese auf einer herkömmlichen Festplatte zu speichern. Dadurch lassen sich wesentlich höhere Zugriffsgeschwindigkeiten realisieren. Allerdings fallen hierdurch deutlich höhere Kosten an, da RAM als Festplattenspeicher erheblich teurer ist, was sich vor allem bei größeren Datenbanken bemerkbar macht. Als Teil der In-Memory Database führt Microsoft in SQL Server 2019 die Memory-Optimized TempDB ein. Die TempDB selbst …

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Showplan Erweiterung in SQL Server 2017

Mit der Veröffentlichung des SQL Servers 2017 wurden grundlegende Änderungen durchgeführt. Und obwohl ein Großteil der Arbeitszeit in die Entwicklung einer SQL Server Version die auf verschiedenen Linux Distributionen genutzt werden kann, gibt es zusätzlich einige neue interessante Themen und Features. Eine dieser Neuerungen ist die Erweiterung des Showplans. Diese bietet mehrere Möglichkeiten, die Performance von Abfragen zu verbessern, sowie eine Vielzahl neuer DMVs (Dynamic Management Views) die bei der Fehlererkennung unterstützen sollen. UDFs Die erste Erweiterung soll den Benutzer unterstützen, den Einfluss einer UDF (User Defined Function) auf das Ausführen von Queries besser zu erkennen. UDFs sind eine nützliches …

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Entwicklungsumgebungen in der Mainzer Datenfabrik

In der Mainzer Datenfabrik widmen wir uns den verschiedensten Aufgaben unserer Kunden. Ob Consulting oder Entwicklung von maßgeschneiderter Software, die Aufgabe und ihre Qualität steht und fällt mit den gegebenen Mitteln. In unserem Fall ist das die Entwicklungsumgebung. Auf den verschiedensten Gebieten und mit einer Vielzahl an Werkzeugen versuchen wir stets die Zufriedenheit unserer Kunden zu gewinnen. Ein Teil dieser Werkzeuge wird im Folgenden vorgestellt. SQL Server Der SQL Server von Microsoft bildet das Fundament auf dem unsere Expertise aufbaut. Egal welche Idee, welche Aufgabe oder welches Problem, wir stehen mit Erfahrung und fundiertem Fachwissen zur Seite und sind stets …

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Details über den Zugriff von Tabellen

Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit Einsicht in das Gebiet zu bekommen, als sich Tipps und Tricks von Entwicklern und Datenbanken-Administratoren abzuschauen. Einer dieser Tricks ist beispielsweise die folgende Abfrage, die alle Details über den Zugriff von Tabellen darlegt. SELECT DB_NAME(ius.[database_id]) AS [Database], OBJECT_NAME(ius.[object_id]) AS [TableName], MAX(ius.[last_user_lookup]) AS [last_user_lookup], MAX(ius.[last_user_scan]) AS [last_user_scan], MAX(ius.[last_user_seek]) AS [last_user_seek], MAX(ius.[last_user_update]) AS [last_user_seek] FROM sys.dm_db_index_usage_stats AS ius WHERE ius.[database_id] = DB_ID() –AND ius.[object_id] = OBJECT_ID(‘YourTableName’) GROUP BY ius.[database_id], ius.[object_id] Wenn diese Abfrage ausgeführt wird, liefert sie essentielle Informationen über Suche, Scan, Abfrage sowie Update der Tabelle. Mit einem einfachen Blick auf den Report der Abfrage …

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