Einführung: Vorteile des SQLSyncers

Die Konfigurierung des SQLSyncers beschränkt sich nahezu auf eine einzige Oberfläche. Sie bildet den zentralen Startpunkt jedes Arbeitsablaufes und das Grundgerüst worauf die Migration fußt.

Die Oberfläche bietet die Möglichkeit eine bereits erstellte Konfiguration zu laden und direkt mit der Migration zu beginnen. Alternativ gibt es Eingabefelder für die folgenden Informationen:

  • Datenquelle und -ziel
  • Authentifizierungsmethode
  • Migrationsstrategie (also die Auswahl der Objekt-Kategorien die migriert werden sollen)
  • Wartezeit zwischen Iterationen

 

Beispielhafte Konfiguration

Ausgangssituation

Für die beispielhafte Konfiguration wird eine Datenbank betrachtet, die mit einer bestimmten Auswahl an Tabellen, Prozeduren und Benutzern von einem lokalen Rechner auf einen Server übertragen sollen.

Konfiguration

  1. Mit der IP-Adresse 127.0.0.1 (analog „localhost“) als Datenquelle wird signalisiert, dass es sich um seine lokale Maschine handelt. Da die lokale SQL Server Instanz auf dem Standard-Port basiert, wird der Port 1433 angegeben.
  2. Als nächstes wird die Adresse des Zielservers mit der IP-Adresse des Zielservers (111.11.111.1) aufgerufen. Wie bei der lokalen Installation basiert der Zielserver auf dem Standard-Port 1433.
  3. Um zu signalisieren, dass Tabellen, Funktionen und Benutzer migriert werden sollen, wird ein Haken in den Kontrollkästchen für Databases, Functions und Users gesetzt.
  4. Als AD-Authentifizierung auf dem neuen Server wird die Authentifizierung via SQL-Login eingestellt. Dafür wird ein Benutzer für die Migration erstellt, der in beiden SQL Server Umgebungen (Ziel und Quelle) existieren muss.
  5. Die Datenbank soll migriert und nicht kontinuierlich Integriert werden, deswegen werden keine Änderungen an der Verzögerung zwischen den Iterationen durchgeführt. Diese Einstellung dient dazu, den Zeitraum zu definieren, in dem bei einer kontinuierlichen Integration oder einer Migration eines Live-Systems nach Änderungen in der Quelle gesucht wird.
  6. Zu guter Letzt wird die zuvor getätigte Konfiguration mit einem Klick auf den Continue-Knopf bestätigt.
  7. Nach der Bestätigung der angegebenen Konfiguration beginnt die genaue Auswahl der Objekte – zugehörig zu den zuvor ausgewählten Objekt-Kategorien. Diese Auswahl kann gespeichert werden, sodass eine Migration mit der gleichen Konfiguration jederzeit wiederholt werden kann.